Aus dem Leben Ihrer Lieben lebendig erzählen

Das Vorgespräch

„Worum geht es mir bei meiner Arbeit? Ich sage mal so: Es geht mir um das Verstehen, um den Versuch zu begreifen, wie Menschen gewesen sind und was es für uns andere bedeutet hat, dass sie so gewesen sind." 

So steht es in dem Buch „Wozu wir da sind" von Axel Hacke und genauso würde ich es auch unterschreiben. Das Vorgespräch dient diesem Verstehen. Sie erzählen mir über das Leben des/der Verstorbenen und das mit ihm/ihr Erlebte. 

Sie entscheiden, wo und wann wir uns treffen. Entweder ich komme zu Ihnen nach Hause oder wir treffen uns an einem anderen Ort Ihrer Wahl. Wichtig ist: Trauer kann einen in einen Zustand versetzen, in dem man sich sowohl in innerer Anarchie als auch innerer Autokratie fühlt - ohne Kontrolle und gleichzeitig voller Beherrschung. Das ist menschlich. Für das Vorgespräch empfehle ich daher einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen und ungestört sowie ohne Zeitdruck erzählen, lachen und auch weinen können.

Wichtig ist: Sie brauchen keinen Lebenslauf zu Protokoll geben. Ich habe keine Checkliste dabei, schreibe vielmehr ohne Punkt und Komma mit, was Sie mir erzählen. Und keine Sorge, das darf alles vollkommen unstrukturiert sein - das ist normal! 

Ein Vorgespräch dauert so lange wie es dauert. Drei Stunden sollten Sie unbedingt einplanen. Und natürlich können Sie mich auch danach nochmal anrufen, wenn Ihnen noch etwas eingefallen ist. Auch das ist menschlich. Sie stören nicht! 

Gern kann ich auch mehrere Gespräche mit verschiedenen Zugehörigen führen – sollte jemand nicht vor Ort sein können, geht immer auch ein Telefonat oder ein digitaler Video-Austausch. Oder natürlich auch ein handgeschriebener Brief.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.